Elektrosmog und Kinderzimmer – Wolfgang Skischally gibt Tipps für eine strahlungsarme Gestaltung

Wolfgang Skischally erklärt, wie Eltern das Kinderzimmer mit einfachen Maßnahmen strahlungsarm gestalten und so die Belastung durch Elektrosmog reduzieren können.

Ob Babyphone, WLAN oder smarte Spielzeuge – auch im Kinderzimmer gibt es zahlreiche Quellen für Elektrosmog. Wolfgang Skischally gibt praktische Tipps, wie Eltern die Strahlenbelastung minimieren und eine gesundheitsfreundliche Umgebung schaffen können. Vom richtigen Standort für Elektrogeräte über strahlungsarme Alternativen bis hin zur bewussten Nutzung moderner Technik zeigt dieser Beitrag, wie ein Kinderzimmer auch in einer vernetzten Welt möglichst strahlungsarm gestaltet werden kann.

Die Sorge vor Elektrosmog im Kinderzimmer beschäftigt viele Eltern. Babyphones, WLAN, Funkspielzeuge und smarte Beleuchtung gehören mittlerweile zur Standardausstattung – doch all diese Geräte senden elektromagnetische Felder aus. Wolfgang Skischally zeigt, wie Eltern durch bewusste Entscheidungen und einfache Anpassungen die Strahlenbelastung im Kinderzimmer deutlich reduzieren können. Eine strahlungsarme Umgebung ist besonders für Kinder wichtig, da ihr Körper empfindlicher auf äußere Einflüsse reagiert. Dieser Artikel gibt konkrete Tipps für eine gesunde Raumgestaltung, bei der Komfort und Sicherheit nicht zu kurz kommen.

Warum sind Kinder besonders empfindlich gegenüber Elektrosmog?

Unreifes Nervensystem und dünnere Schädelknochen

Kinder reagieren empfindlicher auf elektromagnetische Felder als Erwachsene. Ihr Nervensystem befindet sich noch in der Entwicklung, und die Schädelknochen sind dünner, wodurch elektromagnetische Strahlung tiefer ins Gewebe eindringen kann. Besonders im Kleinkindalter, wenn sich das Gehirn in einer intensiven Wachstums- und Vernetzungsphase befindet, könnte eine anhaltende Belastung mit Elektrosmog langfristige Auswirkungen haben.

Höhere Strahlenaufnahme durch kleinere Körper

Da Kinder kleiner sind, wird die Strahlung auf eine geringere Körpermasse verteilt, wodurch die spezifische Absorptionsrate (SAR) im Vergleich zu Erwachsenen höher ausfallen kann. Studien zeigen, dass elektromagnetische Felder bei Kindern deutlich tiefer ins Gewebe eindringen und insbesondere das Gehirn und die inneren Organe stärker betreffen können.

Schlaf und Regeneration

Kinder verbringen mehr Zeit im Bett als Erwachsene – sei es beim Mittagsschlaf oder nachts. Da der Körper während des Schlafs besonders anfällig für äußere Einflüsse ist, sollte das Kinderzimmer eine möglichst strahlungsarme Zone sein. Skischally von Sanofit Wellness betont, dass gerade in Schlafräumen auf unnötige Funkstrahlung verzichtet werden sollte.

Hauptquellen für Elektrosmog im Kinderzimmer

Moderne Technik im Kinderzimmer

Auch im Kinderzimmer zieht immer mehr moderne Technik ein – und mit ihr zahlreiche Quellen für Elektrosmog:

  • Babyphones: Besonders Modelle mit dauerhafter Funkverbindung erzeugen eine konstante elektromagnetische Strahlung.
  • WLAN: Ist der Router in der Nähe des Kinderzimmers platziert oder nutzen Kinder Tablets oder Smart-TVs, ist die Strahlenbelastung dauerhaft erhöht.
  • Smart Toys: Viele moderne Spielzeuge sind mit Bluetooth oder WLAN ausgestattet, um interaktive Funktionen zu ermöglichen.
  • Smarte Beleuchtung: Auch vernetzte Lampen, die per App gesteuert werden, senden durchgehend Signale aus.
  • Mobilgeräte: Smartphones oder Tablets, die im Kinderzimmer regelmäßig genutzt werden, erzeugen ebenfalls erhebliche Strahlenbelastung.

Skischally von Wellness Sanofit rät, bei der Einrichtung des Kinderzimmers genau zu prüfen, welche Geräte wirklich notwendig sind und ob strahlungsarme Alternativen verfügbar sind.

Tipps für eine strahlungsarme Gestaltung – Praktische Maßnahmen

1. Babyphone – Kabelgebundene Alternativen bevorzugen

Ein Babyphone gehört für viele Eltern zur Grundausstattung, doch nicht jedes Modell ist empfehlenswert. DECT-Babyphones mit permanenter Funkverbindung erzeugen eine konstante Strahlenbelastung. Besser sind kabelgebundene Modelle oder Geräte mit VOX-Funktion, die nur dann senden, wenn tatsächlich Geräusche übertragen werden. Das Babyphone sollte zudem möglichst weit vom Bett entfernt platziert werden.

2. WLAN und Internet – Verkabelte Verbindungen nutzen

Wenn das Internet im Kinderzimmer benötigt wird, etwa für Lerninhalte oder Streaming, sollte wenn möglich eine LAN-Verbindung genutzt werden. Ist dies nicht praktikabel, empfiehlt sich ein zeitlich begrenztes WLAN, das nur bei Bedarf aktiv ist und ansonsten deaktiviert wird. Der WLAN-Router sollte keinesfalls im Kinderzimmer aufgestellt werden.

3. Smart Toys – Alternativen ohne Funkstrahlung wählen

Smarte Spielzeuge mit WLAN- oder Bluetooth-Verbindung sind technisch faszinierend, aber sie erzeugen oft dauerhaft Strahlung. Wolfgang Skischally empfiehlt, bei Spielzeug auf klassische Varianten ohne Funkverbindung zurückzugreifen. Viele kreative und interaktive Spielmöglichkeiten funktionieren ganz ohne Technologie.

4. Beleuchtung – Smarte Lampen mit Bedacht einsetzen

Auch smarte Lichtsysteme, die per App gesteuert werden, senden Funkwellen aus. In Schlaf- und Kinderzimmern sind herkömmliche Lampen mit Schalter oder kabelgebundene Dimmer die bessere Wahl. Falls smarte Beleuchtung gewünscht ist, sollten die Lampen so programmiert werden, dass sie nachts komplett offline gehen.

5. Geräte außerhalb des Kinderzimmers aufladen

Tablets, Smartphones oder Bluetooth-Kopfhörer sollten idealerweise nicht im Kinderzimmer aufgeladen werden. Selbst im Standby-Modus erzeugen diese Geräte elektromagnetische Felder, die sich leicht vermeiden lassen, indem sie über Nacht in einem anderen Raum geladen werden.

6. Abschirmung gezielt einsetzen

In besonderen Fällen kann es sinnvoll sein, mit abschirmenden Materialien zu arbeiten. Abschirmmatten, spezielle Vorhänge oder Wandfarben mit metallischen Komponenten können elektromagnetische Felder abschwächen. Dies sollte jedoch gezielt und mit fachlicher Beratung erfolgen, da eine unvollständige Abschirmung in manchen Fällen zu Reflexionseffekten führen kann.

Wolfgang Skischally über die langfristigen Vorteile einer strahlungsarmen Umgebung

Ein strahlungsarmes Kinderzimmer bietet nicht nur unmittelbare Vorteile für die Gesundheit, sondern trägt langfristig zu einer guten Entwicklung bei. Besonders für Schlafqualität, Konzentrationsfähigkeit und das Immunsystem kann eine reduzierte Strahlenbelastung positive Effekte haben. Da Kinder heute ohnehin durch Mobilfunknetze, Schul-WLAN und smarte Geräte stärker elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind als frühere Generationen, ist es umso wichtiger, im häuslichen Umfeld bewusst für Entlastung zu sorgen. Skischally von der Wellness Sanofit GmbH betont, dass eine strahlungsarme Gestaltung des Kinderzimmers keine Technologiefeindlichkeit bedeutet – vielmehr geht es darum, moderne Technik bewusst und gezielt einzusetzen, um die Gesundheit der Kinder bestmöglich zu schützen.

Mit einfachen Maßnahmen zu einem strahlungsarmen Kinderzimmer

Elektrosmog im Kinderzimmer lässt sich durch bewusste Entscheidungen und einfache Veränderungen erheblich reduzieren. Durch den Verzicht auf unnötige Funkverbindungen, die Wahl strahlungsarmer Geräte und eine durchdachte Platzierung von Elektronik schaffen Eltern eine gesunde Schlaf- und Spielumgebung, in der sich Kinder ungestört entwickeln können. Besonders im Schlaf, wenn der Körper regeneriert, ist eine möglichst geringe Belastung durch elektromagnetische Felder von Vorteil.

Wichtig ist dabei, nicht in Panik zu verfallen, sondern mit einem pragmatischen Ansatz für mehr Strahlungsbewusstsein zu sorgen. Kinder wachsen heute selbstverständlich mit digitalen Medien auf – umso wichtiger ist es, ihnen eine ausgewogene Balance zwischen moderner Technik und einer gesunden Wohnumgebung zu bieten. Schon kleine Anpassungen im Alltag können langfristig positive Effekte auf die Gesundheit und das Wohlbefinden haben.

Wolfgang Skischally empfiehlt Eltern, regelmäßig zu hinterfragen, welche Geräte wirklich notwendig sind, und gleichzeitig die technischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Strahlenbelastung im Kinderzimmer auf ein Minimum zu reduzieren.